Small Talk: Die besten Themen

Mir fehlen die Worte

Ein Gespräch mit Menschen zu beginnen, die man nicht kennt, wird nicht selten durch plötzlich auftretende Sprachlosigkeit verhindert.

Ein Kloß im Hals, die überraschende Löschung der Festplatte im Gehirn, was auch immer es sein mag, Worte kommen nicht mehr über die Lippen.

Für gewöhnlich fällt dir natürlich immer ein Thema ein, über das du sprechen kannst. Immer. Nur in diesem einen Moment herrscht Ebbe.

Während der Stille, die sich zwischen dir und deinem Gegenüber langsam und unangenehm ausbreitet, hämmert es wild in deinem Kopf. Krampfhaft wird nach Worten gesucht, um ein Gespräch zu beginnen, nur der Kopf scheint leergeräumt zu sein.

Zumindest ist bei den Gedanken nichts Brauchbares dabei, was sich als Thema nur annähernd eignen könnte.

Schon wieder Small Talk – muss das sein?

Die kleinen Unterhaltungen nebenbei können Grundlage für neue Kontakte sein. Auch brisante Situationen werden nicht selten durch Small Talk umschifft.

Kritischen Tönen lässt sich mit dämpfenden Worten im Small Talk begegnen. Kurzum: Small Talk ist eine Gesprächstechnik, die jeder beherrschen sollte und weitaus mehr als ein lästiges Austauschen von Banalitäten.

Kontakte zu erweitern, Türen zu öffnen – wer braucht das nicht?

Am Anfang war das Wort

Es ist viel leichter das Gespräch zu beginnen als darauf zu warten, dass der andere anfängt.

Es gibt Small-Talk-Künstler, die nicht zu toppen sind. Den meisten Gesprächspartnern geht es aber ähnlich wie dir: Sie wissen nicht, was Sie sagen sollen.

Das ist ein großer nicht zu übersehender Vorteil. In solchen Momenten ist es nämlich überhaupt nicht mehr wichtig, was du inhaltlich zum Besten gibst. Jeder ist erleichtert, wenn überhaupt etwas gesagt wird.

Ein banal erscheinendes „was für ein tolles Wetter“ ist ein Gesprächseinstieg, der Grundlage sein kann für die Erinnerung an den letzten Italienurlaub mit anschließender Ausführung der Reise und Informationen zur Grönlandtour des anderen.

Oder dieser Gesprächsbeginn nimmt eine völlig andere Richtung als gedacht. Lass dich überraschen und vielleicht staunst du am Ende, wie sehr die Themen sich verändern können.

Der Eisbrecher

ist ein schönes Lächeln. Kinder setzen ihn oft höchst gezielt und erfolgreich ein, umgehen dadurch Bestrafungen oder kassieren besonderes Lob.

Lächeln hebt allerdings auch bei Erwachsenen die Stimmung. Wer lächelnd durch die Stadt läuft, erhält nicht selten von Passanten ein Lächeln zurück.

Also warum sollte ein Lächeln als Einstieg für ein Gespräch keine Wirkung zeigen? Lächeln ist sympathisch. Lächeln macht sympathisch.

Geschick verlass mich nicht

Die folgende Strategie ist mit psychologischen Feinheiten gewürzt. Stelle Fragen!

Je weniger Möglichkeiten du deinem Gegenüber lässt, die Fragen mit Ja oder Nein zu beantworten, desto mehr muss er reden.

Überlege im Vorfeld interessante Fragestellungen, bei denen weder Ja noch Nein als adäquate Antwort gewertet werden darf.

Sei kreativ und erfindungsreich, überlege aber wem du welche Frage stellst. Nicht jeder mag es, in ein Gespräch verwickelt zu werden.

Ach, das ist ja interessant

Dieser Ausspruch eignet sich für den Fall, wenn du an einem bereits stattfindenden Gespräch teilnimmst. Hör in Ruhe zu, was die anderen zu sagen haben und nutze die Möglichkeit, in das Gespräch einzusteigen, sobald sich die Gelegenheit ergibt.

Werde allerdings auch nicht aufdringlich. Gespräche, die bereits in Gang sind, sollte keiner unterbrechen. Zur Not schweige einfach – die anderen unterhalten sich bestens auch ohne dein Zutun.

Sie auch?

Gemeinsamkeiten verbinden, überbrücken das Unbekannte, führen schnell zueinander. Entdecke Übereinstimmungen, ob beim Auto, Hobby oder dem Lieblingsfilm, dann nichts wie los.

Bring dich ein. Schnell wirst du erkennen, wie aus Distanz Nähe entsteht – und du hast definitiv etwas zu sagen, ohne dich verbiegen zu müssen. So wirkst du authentisch und ehrlich.

Darüber reden wir nicht

Nicht jedes Thema ist für einen Small Talk geeignet. Politik und Religion – daran scheiden sich Geister.

Wenn extreme Positionen aufeinandertreffen, wird klar: Das Thema war falsch. Soweit muss und sollte es nicht kommen.

Persönliche Probleme sind auch nicht geeignet, um Kennenlerngespräche zu starten. Ebenso können sich Gerüchte sehr schnell verbreiten, der Urheber wird allerdings oft ermittelt.

Gerüchte in die Welt zu entlassen, ist ein absolutes No-Go. Und dass über abwesende Personen nicht gesprochen wird, hat bereits unsere Großmutter gewusst. Das wirft im Zweifel kein schlechtes Bild auf den Abwesenden, sondern auf dich.

Es ist noch kein Meister

vom Himmel gefallen und das heißt, dass jeder mal anfängt. Und egal, was man anfängt, Übung gehört dazu. Wann hälst du mal wieder Small Talk?

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Beruflich oder privat, der Small Talk, die Kunst der leichten, charmanten Plauderei, gehört zum täglichen Leben dazu. Jeden Tag gibt es Situationen, die eine lockere Konversation erfordern, sei es die Kaffeepause im Job oder die Party im Freundeskreis.

Doch oft entsteht statt eines anregenden Gesprächs ein unangenehmes Schweigen. Willst du diese Situation vermeiden, ist es hilfreich, auf einige beliebte Small Talk Themen zurückzugreifen.

Ich beginne jeden Small Talk erst einmal mit Blickkontakt und einem freundlichen Lächeln. Dieser Trick ist sehr hilfreich. Zwinge dich sich nicht zu einem fröhlichen Gesicht, sondern denke lieber an einen schönen Augenblick zurück.

Die Erinnerung lässt dein Gesicht leuchten. Small Talk ist keine tiefgründige Diskussion, doch etwas mehr als ein paar Floskeln sollte das Gespräch schon beinhalten. Eine gute Grundlage für den Small Talk bildet die Umgebung, in der das Gespräch stattfindet.

Bei kulturellen Events ist die Wahl der Small Talk Themen einfach. Ich frage meine Gesprächspartner, wie ihnen die Aufführung, das Konzert oder die Lesung gefällt und ob sie mir weitere Empfehlungen geben könnten.

Damit sind zwei wichtige Voraussetzungen für einen guten Small Talk erfüllt. Ich habe ein Gespräch initiiert und meinen Gesprächspartnern die Möglichkeit gegeben, sich selbst zu äußern.

Weitere Small Talk Themen wären in diesem Zusammenhang die Frage nach Hobbys. Beinahe jeder fühlt sich durch die Frage, ob er selbst musiziere, male oder schreibe, bestätigt, selbst bei einer verneinenden Antwort.

Auf Messen, Weiterbildungen und anderen geschäftlichen Veranstaltungen stelle ich mich als Einstieg in den Small Talk kurz mit Namen und Beruf vor. Dann frage ich nach der beruflichen Tätigkeit meines Gesprächspartners.

Meist wird die Frage freundlich beantwortet. Merke ich jedoch, dass mein Gegenüber zögert, ist es Zeit für einen Wechsel der Small Talk Themen. Oft hilft dann der Hinweis auf eine besonders interessante Entwicklung auf dem gemeinsamen Fachgebiet oder die Suche nach gemeinsamen Bekannten aus dem Kollegenkreis.

Dreht sich der Small Talk um Kollegen, sollte stets eine freundliche Grundstimmung herrschen. Lästern oder harsche Kritik sind ebenso wie das Weitergeben von Gerüchten als Small Talk Themen absolut tabu.

Eines der häufigsten Small Talk Themen ist das Wetter. Das ist nicht sehr originell, aber von Wetterkapriolen ist jeder betroffen, jeder hat seine eigene Meinung dazu.

Habe ich einige zusätzliche Informationen über meine Gesprächspartner, lassen sich sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich schnell ergiebige Small Talk Themen finden.

Tierbesitzer zum Beispiel erzählen gerne über ihre tierischen Begleiter. Fragen nach der Familie gelten bei den meisten Menschen als Zeichen des Interesses und werden ausführlich beantwortet.

Technische Neuheiten vom Auto bis zum Smartphone gehören besonders unter Männern zu den beliebtesten Small Talk Themen.

Für den Small Talk im Alltag ist es hilfreich, die Gesprächspartner zu beobachten. An Mimik und Körperhaltung erkenne ich schnell, ob die gewählten Small Talk Themen interessant oder eher unangenehm sind. Kommt das Gespräch ins Stocken, ist ein Wechsel der Small Talk Themen angebracht.

Manchmal möchte ich den Small Talk auch schnell beenden, ohne unhöflich zu wirken. Der Hinweis auf einen Bekannten, den ich unbedingt begrüßen muss, ist ein triftiger Grund. Doch für eine kurze Verabschiedung und ein Dankeschön für das interessante Gespräch sollte auf alle Fälle noch Zeit sein. So bleibt der Small Talk den Gesprächspartnern in guter Erinnerung.