Der erste Eindruck, worauf kommt es wirklich an?

Unbestritten ist der erste Eindruck stets der Eindruck, der bleibt. Körperhaltung und aufrechter Gang, Mimik und Gestik sind die wichtigsten Elemente, um im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur zu machen.

Noch bevor Sie das erste Wort sprechen, hat Ihr Gegenüber sich ein Bild von Ihnen gemacht. Scheinbar sekundär ist in dieser Situation Ihr Kleidungsstil. Und dennoch ist der korrekte Stil der Kleidung ein wichtiges Signal. Auf einem Empfang in Jeans zu erscheinen, ist nicht immer passend. Anlass und Location geben den Rahmen vor.

Nur wenigen Menschen ist es gegeben, diesen Rahmen zu sprengen. Die meisten fühlen sich wohler und sicherer, wenn sie den Dresscode weder übertreffen noch unterschreiten. Der Konsens in Sachen Kleidung macht den eigenen Auftritt passend und signalisiert gleichzeitig Respekt vor dem Gastgeber und dem Anlass der Veranstaltung.

Die innere Haltung entscheidet über den Erfolg Ihres Auftrittes

Zuviel Selbstbewusstsein ist ebenso störend wie ein Zuwenig davon. Mit einem lautstarken Zuspätkommen erhält man zweifelsohne mehr Aufmerksamkeit als die in der regulären Zeit Ankommenden.

Dennoch gilt: Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Und daran halten sich erfolgreiche Menschen ganz selbstverständlich. Auffallen ist, wie aus dem Rahmen fallen. Zu den guten Umgangsformen gehören diskretes Benehmen und das Einhalten von gesellschaftlichen Regeln. Dennoch können Sie glänzen. Wählen Sie den oft unterschätzten Small Talk als Ihren Königsweg! Beeindrucken Sie mit Ihrem Allgemeinwissen, Ihrer Anteilnahme am Leben Ihrer Gesprächspartner und Ihren Qualitäten als Zuhörer.

Menschen sind von ganz unterschiedlicher Natur und Kommunikationsfreude

Die Palette der Gesprächspartner reicht vom lebhaften Dampfplauderer bis hin zum wortkargen Introvertierten. Beim ersten Kontakt kommt es darauf an, ein gewisses Maß an Interesse zu wecken und dabei gemeinsame Themen zu entdecken.

Die Konversation dreht sich um neutrale Themen wie Reisen, Hobbys, Job oder Familie und Kinder. Stationen des beruflichen Werdegangs und der Ausbildung eignen sich, um interessante Übereinstimmungen zu erforschen. Das Wetter gilt allgemein als hervorragendes Einstiegsthema. Es kommt beim Small Talk nicht auf die Tiefe des Gespräches an.

Es geht viel mehr um eine flüssige, freundliche Kommunikation zwischen Ihnen und den anderen Gesprächspartnern. Fragen sind generell erwünscht, denn sie zeigen Ihr Interesse am Gegenüber. Seien Sie bei der Auswahl Ihrer Fragen und Themen weder offensiv noch dominant.

Das Zuhören ist eine besondere Tugend. Lassen Sie Ihre Gesprächspartner unbedingt ausreden und kommentieren Sie deren Ausführungen mithilfe Ihrer Mimik. Halten Sie weitestgehend Blickkontakt ohne Ihr Gegenüber anzustarren. Auftretende Gesprächspausen sind nicht zwangsläufig peinlich. Es kommt auf die Pausenlänge an. Mit einem freundlichen Statement zum Anlass der Veranstaltung oder zu den Gastgebern können Sie jederzeit das Gespräch wieder in Gang bringen.

Der Gesprächseröffnung geht der gegenseitige Blickkontakt voraus

Mit einem Lächeln und einer freundlichen Geste beginnt die Konversation völlig reibungslos. Stellen Sie sich ganz unkompliziert mit Ihrem vollen Namen vor und überreichen Sie Ihre Visitenkarte. Ihr Gesprächspartner wird es Ihnen gleichtun und schon sind Sie in einem unverbindlichen Kommunikationsmodus.

Halten Sie sich an die bereits erwähnten Themen und vermeiden Sie Kontroversen. Gespräche über Religion, Politik, Krankheit und Geld gelten als absolut unpassend und werden ebenso wie private Probleme grundsätzlich vermieden. Werden Sie durch Ihren Gesprächspartner mit einem solchen Thema konfrontiert, weichen Sie mit Hilfe von Floskeln elegant aus. „Ihre Aussage ist sehr interessant. Ich vermute, es gibt bei dieser Sache sehr viele Dinge zu bedenken.“ Verlassen Sie das unerwünschte Themenfeld, in dem Sie einfach ein neues, unverfängliches Thema anschneiden.

Alternativ stellen Sie Ihrem Gesprächspartner eine Frage und bringen ihn so zurück in ruhigeres Fahrwasser. Haben Sie keine Angst vor Small Talk. Mit dem gut durchdachten Repertoire an unverfänglichen Themen sind Sie gut gerüstet. Zusammen mit dem Instrument Ihrer Körpersprache, einem wachen Blick und einem freundlichen Lächeln meistern Sie mühelos und elegant Ihren Auftritt.

Trainieren Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten bei jeder sich bietenden Gelegenheit

Zweifeln Sie nicht an Ihrem Gesprächstalent. Machen Sie sich frei von dem Gedanken, dass Ihr Gesprächspartner Ihre Ausführungen uninteressant finden könnte. Er ist in derselben Situation wie Sie und wird in den meisten Fällen positiv reagieren.

Sie schenken Ihrem Gegenüber während des Gesprächs schließlich Aufmerksamkeit und Zeit. Er reagiert bei einem harmonischen Verlauf ebenso und Sie drücken auf diese Weise Ihre gegenseitige Wertschätzung aus.

Vergessen Sie bei allen Ihren Optimierungsversuchen nie, dass nur etwa 7 % Ihrer Worte wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Weitaus wichtiger ist Ihre Stimme, die mit knapp 40 % in Erinnerung bleibt. Dabei kommt es besonders auf deren Modulation an. Regelmäßiges Atmen ist die Basis für eine angenehme Stimme. Es versteht sich daher von selbst, dass hektischer Aktionismus Ihren Gesamteindruck mindert.

Ihr größtes Pfund bleibt jedoch Ihre Körpersprache. Ob Sie einen wirklich guten, ersten Eindruck hinterlassen, hängt zu über 50 % von der Sprache und dem Ausdruck Ihres Körpers ab. Mit einem charmanten Lächeln und einer netten Konversation hinterlassen Sie stets den allerbesten Eindruck.

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